Er habe eigentlich alles richtig gemacht

(Quelle/welt.de) Tödliche Courage – Wenn Mut bestraft wird !
Er habe eigentlich alles richtig gemacht, sagt der zuständige Staatsanwalt über den Mann, der an einem Münchner S-Bahnhof starb. Der 50-Jährige hatte Zivilcourage bewiesen und wurde dafür zu Tode geprügelt. Schnell folgen nun Rufe nach höheren Strafen für Gewalttäter. Doch so einfach ist die Sache nicht.
Es war während der Heimfahrt mit der Straßenbahn, als Kerstin Friedrich das merkwürdige Verhalten eines Mannes auffiel. Die Krankenschwester beobachtete, wie der 20-Jährige einen siebenjährigen Jungen bedrängte. Das Kind blockte ab und siezte den Fremden laut und beharrlich, offenbar in der Hoffnung, die anderen Fahrgäste auf seine Lage aufmerksam zu machen. Doch niemand reagierte – bis auf Kerstin Friedrich.

Unauffällig griff sie zum Handy und rief die Polizei. Der Beamte am Telefon bat sie, die beiden im Auge zu behalten, sich aber im Hintergrund zu halten. Als der Mann und der Junge die Bahn verließen, folgte sie ihnen, bis die Streife eintraf. Nach der Vernehmung war die Polizei sicher: Kerstin Friedrich hatte durch ihr beherztes Eingreifen ein Sexualverbrechen verhindert.

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